Soupcans – Pleasure Overdose

Soupcans - Pleasure Overdose

Auf dem neuen Mini­al­bum gibt sich das Noi­se­punk-Trio aus Toronto noch mal etwas unbe­re­chen­ba­rer und expe­ri­men­tier­freu­di­ger als man es bis­her eh schon von ihnen gewohnt ist. Ein abge­fuck­ter klei­ner Dreck­sack von einer Platte ist das mal wie­der gewor­den.



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Fatalists – Wayward Navigation

Fatalists - Wayward Navigation

Das Trio aus Edin­burgh legt hier sein drit­tes Album vor und daran finde ich doch so eini­gen Gefal­len. Zu hören gibt’s Noi­se­rock der recht klas­si­schen Mach­art, der sich über­wie­gend zwi­schen den zwei Betriebs­modi von einer­seits mit varia­bler Unwucht rotie­ren­den Groo­ves und ande­rer­seits etwas kom­ple­xe­ren, Math­rock-beein­fluss­ten Song­struk­tu­ren abwsch­selt.



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Plaque Marks – Plaque Marks

Plaque Marks - Plaque Marks

Zwei mal recht kon­ven­tio­nel­len aber abso­lut soli­den Noi­se­rock gibt’s auf der ers­ten Sin­gle die­ser Band aus Phil­adel­phia, bei der unter ande­rem Mit­glie­der von Cree­poid, Ecsta­tic Vision und Fight Amp mit­mi­schen.

Nearly Dead – Weathered Meat

Nearly Dead - Weathered Meat

Der Noi­se­rock auf dem drit­ten Album von Nearly Dead aus Vic­to­ria, Kanada stellt sich als ein wahr­lich sta­che­li­ges, wider­spens­ti­ges Biest her­aus. Mon­tone, repe­ti­tive Groo­ves, gerne auch mal in abge­hackt, wahl­weise mit krum­men Tak­ten, immer mit ordent­lich hohem Knarz-Fak­tor. Dazu setzt dann noch eine Trom­pete ihre mar­kan­ten Akzente. Ver­steht sich von selbst, dass ich das ganz wun­der­bar finde.



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The Loyalists – Ride the Trashheap of Sound

The Loyalists - Ride the Trashheap of Sound

The Loya­lists aus Oak­land und ihre ange­blueste Spiel­art von Noi­se­rock zei­gen sich auf ihrem zwei­ten Album ein gan­zes Stück gereift, wenn sich die musi­ka­li­schen Koor­di­na­ten auch nicht allzu sehr ver­scho­ben haben. Wie schon auf dem Debüt wech­seln sich hier ener­gi­sche Fuz­zpun­k­num­mern mit etwas zäh­flüs­si­ge­ren, gering­fü­gig Doom- und Sludge-infi­zier­ten Stü­cken ab.



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DiCaprio – Sleep /​ Hair

DiCaprio - Sleep / Hair

Hier ist noch die letzte der drei ver­gan­ge­nen Frei­tag erschie­ne­nen Cas­sin­gles von Bands aus Atlanta auf Chun­klet Indus­tries. Die wird von DiC­a­prio bestrit­ten, die ja vor gerau­mer Zeit mit ihrem her­vor­ra­gen­den ers­ten Album auf­hor­chen lie­ßen. Auf der A-Seite geben sie schön dis­so­nan­ten Post­punk zum bes­ten, aber mir hat’s beson­ders die B-Seite Hair ange­tan. Ein trä­ges, schlep­pen­des Biest, das ein wenig an Slint, Shel­lac und andere Bands der gol­de­nen Touch&Go-Ära erin­nert.

Playboy – Celebration

Playboy - Celebration

Play­boy aus Laval, Que­bec, Kanada besche­ren auf die­ser EP einen hüb­schen Postpunk/​Noiserock-​Hybriden mit pro­mi­nen­tem Saxo­phon­ein­satz. Und erkenne ich da eine Wel­come To Night Vale-Refe­renz in den Song­ti­teln? Wahr­schein­lich nur Zufall.


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The Guiding Wave – Demo

The Guiding Wave - Demo

Aus­ge­zeich­ne­tes Demo des Bos­to­ner Quar­tetts. Dar­auf fabri­zie­ren die Typen kraft­voll zupa­cken­den Lärm, der recht geschickt auf Stand­bei­nen aus klas­si­schem Indie­rock, Post­punk und Noi­se­rock balan­ciert.


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UT – δ γ ε β

UT - δ γ ε β

Nach­schub von der Band aus Genua, Ita­lien in Form von sechs neuen Num­mern plus eines Brian Eno-Cover­songs. Wie schon auf dem ers­ten Album gibt es hier gering­fü­gig ver­kopf­ten, Math-beein­fluss­ten Noi­se­rock auf die Ohren, bei dem ein­schlä­gige Namen aus dem alten Touch&Go-Katalog offen­sicht­li­che Spu­ren hin­ter­las­sen haben.


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Buildings – You Are Not One Of Us

Buildings - You Are Not One Of Us

Die Noi­sero­cker aus Min­nea­po­lis haben sich geschla­gene sechs Jahre Zeit gelas­sen seit ihrem letz­ten Lang­spie­ler. Das hört man auch, denn ihr drit­tes Album über­zeugt mit einem von der Band bis­her unge­hör­ten Fein­schliff, einer Ele­ganz, die ich den Typen bis­her so nicht zuge­traut hätte. Das ist ein abso­lut tadel­lo­ses Stück Lärm gewor­den, der sich tritt­si­cher im Rah­men des eige­nen Gen­res bewegt und dabei ein­fach alles rich­tig macht.




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Buzz Rodeo – Combine

Buzz Rodeo - Combine

Unter all den ver­wun­der­li­chen Klän­gen, die in den letz­ten Jah­ren aus dem stutt­gar­ter Umfeld an die Öffent­lich­keit drin­gen, sind Buzz Rodeo viel­leicht am schwers­ten zu ratio­na­li­sie­ren mit ihrem Noi­se­rock, der klingt, als wäre er in Chi­cago oder Min­nea­po­lis ver­se­hent­lich den fal­schen Flie­ger gestie­gen. Der neue Lang­spie­ler des Trios über­rascht dann auch gleich ein wei­te­res mal mit einem aus­ge­spro­chen erdi­gen, um eini­ges rohe­ren Sound ver­gli­chen mit ihren bis­he­ri­gen Ton­kon­ser­ven. Das hat frei­lich sei­nen eige­nen Charme, für sowas bin ich immer zu begeis­tern. Und ganz neben­bei ver­birgt sich hin­ter dem Geschep­per wie gewohnt jede Menge ast­rei­nes Song­ma­te­rial, das eben­falls einen sehr unge­fil­ter­ten, direk­ten Ein­druck hin­ter­lässt.



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Christian Fitness – Slap Bass Hunks

Christian Fitness - Slap Bass Hunks

Album Num­mer vier der ima­gi­nä­ren Band um Future Of The Left- und Ex-McLusky-Front­mann Andy Falk­ous über­rascht mit einer von die­sem Pro­jekt bis­her unge­hör­ten Kon­sis­tenz. Auf lyri­scher Ebene agiert Herr Falk­ous natür­lich Scharf­zün­gig wie eh und je, das Br****- und das Tr***-Wort haben dies­mal deut­li­che Spu­ren hin­ter­las­sen. Und zur Musik… Was sich auf der letz­ten Platte schon andeu­tete wird hier wahr gemacht: Das ist eine gera­dezu funky Ange­le­gen­heit gewor­den. Aber die­ser Funk hat ordent­lich Sand im Getriebe, knarzt und knirscht ganz gefähr­lich. Und bevor diese vom Rost zusam­men gehal­tene Maschi­ne­rie end­gül­tig ihrer eige­nen Unwucht nach­ge­ben könnte, löst sich das Teil in einen Hol­ly­wood-taug­li­chen Feu­er­ball auf. Jepp, auf den Mann ist ein­fach Ver­lass.



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