Housewives – FF061116

Housewives - FF061116

Die Lon­do­ner Band macht bereits seit ein paar Jah­ren von sich reden; mit ihrem neuen, zwei­ten Lang­spie­ler tref­fen sie aber zum ers­ten mal wirk­lich mei­nen Nerv. Zu hören gibt’s schön abs­trak­ten, schlep­pen­den bis abge­hack­ten Post­punk mit Aus­läu­fern in Rich­tung Noise, No Wave, Indus­trial und Ambi­ent. Das erin­nert manch­mal an das sper­rige Früh­werk von Sonic Youth oder an eine Vari­ante von Spray Paint, die mit vier plat­ten Rei­fen im Schne­cken­tempo über gro­bes Kopf­stein­pflas­ter klap­pert.



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Ice Balloons – Fiesta

Ice Balloons - Fiesta

In die­ser Super­group aus New York sind unter ande­rem Mit­glie­der von Samiam und TV On The Radio betei­ligt, das Ergeb­nis klingt aber nach kei­ner die­ser Bands. Statt­des­sen setzt es auf ihrem zwei­ten Album recht ambi­tio­nier­ten Noi­se­rock mit uner­war­tet psy­che­de­li­schen Zwi­schen­tö­nen und doo­mi­gen Momen­ten, der manch­mal an alte Fudge Tun­nel erin­nert, an die Ambi­ent- und Noise-Sound­s­capes von Danyl Jesu oder den kom­pro­miss­lo­sen Vor­schub von So Pit­ted; über weite Stre­cken macht sich außer­dem mehr als nur ein Hauch von Kil­ling Joke bemerk­bar.



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Traumatológia – Traumatológia

Traumatológia - Traumatológia

Hin­ter dem Pro­jekt Trau­ma­tológia ver­birgt sich der Solo­künst­ler Zol­tán Sindhu. So wie der sich zwi­schen den Wel­ten von New York und Buda­pest bewegt, bewegt sich ebenso auch die Musik auf sei­ner Debüt-EP zwi­schen den Wel­ten von Noise, Ambi­ent, Psy­che­de­lic, Indus­trial, Drone und Dream­pop plus einem Hauch von Shoegaze und Post­rock. Diese viel­fäl­ti­gen Ein­flüsse ver­men­gen sich dar­auf zu einer durch und unwirk­li­chen, alb­traum­haf­ten Atmo­sphäre.


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Special Interest – P.R.E.P. Love Unity Respect

Special Interest - P.R.E.P. Love Unity Respect

Auf der ers­ten EP die­ser Band aus New Orleans braut sich ein gewal­ti­ger Sturm aus ordent­lich knar­zen­dem Post­punk, teil­elek­tri­schem Noise und indus­tri­el­ler Atmo­sphäre zusam­men.



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Vativer – Demonstrationszug

Vativer - Demonstrationszug

Kaput­tes Zeug aus Frank­furt, das sich allen Gen­re­zu­ord­nun­gen ent­zieht. Ele­mente aus (unter ande­rem) Elek­tro­punk, Noise, Psy­che­de­lic, Kraut und Indus­trial ver­we­ben sich auf die­sem Tape zu einem aus­ge­spro­che­nen wider­spens­ti­gen Biest.


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Anwar Sadat – Ersatz Living

Anwar Sadat - Ersatz Living

Die 2015er EP Obedience ver­glich ich ja noch mit Big Black-meets-90er AmRep Zeug, oder so ähn­lich. Das neue Album des Quar­tetts aus Louis­ville, Ken­tu­cky ent­fernt sich wie­der ein Stück davon, statt­des­sen wird hier der Indus­trial-Fak­tor stär­ker betont, die Platte klingt etwas wie ein ver­ges­se­nes Arte­fakt aus den mitt­le­ren 90ern, bestehend aus Ver­satz­stü­cken von Indus­trial Metal und teil­elek­tro­ni­schem Noise. Und das hat durch­aus sei­nen ganz eige­nen Charme.



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Uniform – Wake In Fright

Uniform - Wake In Fright

Häss­li­che Musik für häss­li­che Zei­ten. Der neue Lang­spie­ler des Indus­tri­al­punk-Duos aus New York setzt die Marsch­rich­tung der Ghost House EP kon­se­quent fort und ist viel­leicht das kom­pro­miss­lo­seste Stück Lärm, das die Band bis­her fabri­ziert hat. Sound­mä­ßig steht die Platte selbst­be­wusst zu ihren wei­ter in den Vor­der­grund gerück­ten Metal-Ein­flüs­sen, ist gleich­zei­tig aber auch durch und durch Punk, so sehr wie kaum eine Platte in letz­ter Zeit.



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Uniform – Ghosthouse 12″

Uniform - Ghosthouse 12"

Eine starke neue EP des Indus­tri­al­pun­k/­Noi­se/Drone-Duos bestehend aus Ex-Drunk­dri­ver Sän­ger Michael Ber­dan und Ex-The Men/​Pygmy Shrews Bas­sist Ben Green­berg. Die zwei neuen Songs brin­gen ihren Sound etwas kom­pak­ter und zugäng­li­cher auf den Punkt als auf ihrem letzt­jäh­ri­gen Album, ohne dabei auch nur ein biss­chen an Beiß­kraft ein­zu­bü­ßen. Abge­run­det wird’s durch eine Black Sabath Cover­ver­sion, die erstaun­li­cher­weise gar kein über­flüs­si­ges Füll­ma­te­rial ist, son­dern den alten Schin­ken gekonnt in den Klang­kos­mos der Band ein­stampft.

Cemetery Flowers – O

Cemetery Flowers - O

Hyp­no­tisch mono­to­nes Zeug auf die­ser schi­cken EP von Cemetery Flowers aus Phil­adel­phia. Irgendwo zwi­schen Noi­se­rock, Post­rock und Indus­trial wer­den hier von pul­sie­ren­den elek­tri­schen Beats getrie­bene, repe­ti­tive Gitar­ren­schlei­fen auf beacht­li­che Breite aus­ge­walzt.

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Werk – Wk. 2

Werk - Wk. 2

Sehr gei­ler Noise-/In­dus­tri­al­punk aus Man­ches­ter. Das ist die Num­mer zwei in einer Serie von drei EPs, bis­her sind davon die ers­ten bei­den auf Band­camp zu haben.

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