The Intelligence Service – Transgressors

The Intelligence Service - Transgressors

Die Hälfte der Songs auf dem Lang­spiel­de­büt der Band aus Van­cou­ver ist schon von der Anfang letz­ten Jah­res erschie­ne­nen Mala­dies EP bekannt. Aber unter der pro­du­zie­ren­den Auf­sicht von Chris Wood­house, der in der Ver­gan­gen­heit unter ande­rem mit Thee Oh Sees, Fuzz und Ty Segall gear­bei­tet hat, wird sowohl das alte als auch das neue Song­ma­te­rial ins rechte Licht gerückt; ihr Gara­ge­rock mit Spu­ren von Psy­che­de­lic- und Sho­egaze-Pop strahlt hier mit einer ganz neuen Prä­senz.



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Golden Pelicans – Disciples Of Blood

Golden Pelicans - Disciples Of Blood

Auch auf ihrem drit­ten Album haben es die Gara­ge­punks aus Orlando nicht ver­lernt eine Spur der Ver­wüs­tung zu hin­ter­las­sen. Noch stär­ker als auf den frü­he­ren Plat­ten spie­len sie hier gekonnt mit klas­si­schen Hard­rock-Riffs. Sowas geht bei den meis­ten Bands ordent­lich nach hin­ten los, aber Gol­den Peli­cans machen vor, wie man sowas rich­tig macht, bewah­ren ihre Atti­tüde und Punk-Ener­gie.



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Ghost Car – Stuck In The Mud 7″

Ghost Car - Stuck In The Mud 7"

Tol­ler Sie­ben­zöl­ler einer Band aus Lon­don. Die A-Seite begeis­tert mit ver­träum­tem Noise-​/​Fuzzpop und einem leich­ten Sho­egaze-Vibe. Die B-Seite ist dann ein simp­ler aber gekonnt dar­ge­bo­te­ner Gara­ge­ro­cker mit psy­che­de­li­schem Unter­ton. Nicht nur für Orgel-Lieb­ha­ber zu emp­feh­len.


Frostitudes – Citrus

Frostitudes - Citrus

Zur Abwechs­lung hier mal seit lan­gem wie­der eine Band aus mei­nem nähe­ren Umfeld. Frosti­tu­des kom­men aus Essen und haben zuletzt ihr Debüt­al­bum ver­öf­fent­licht. Dar­auf gibt’s stim­mi­gen Gara­ge­punk der eher tra­di­tio­nel­len Mach­art und mit einem äußerst zurück­ge­lehn­ten Vibe zu hören, dem sie gele­gent­lich auch mal einen gewis­sen psy­che­de­li­schen Fak­tor ver­pas­sen.



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Saint Pé – Fixed Focus

Saint Pé - Fixed Focus

Ian Saint Pé hat frü­her mal bei den Gara­ge­ro­ckern The Black Lips (nein, die haben sich nicht auf­ge­löst) die Gitarre bedient. Sein neues Pro­jekt unter eige­nem Namen hat uns jetzt sein ers­tes Album beschert und des­sen Songs oszil­lie­ren zwi­schen gara­gi­gem Power­pop und ver­ein­zel­ten psy­che­de­li­schen Aus­flü­gen. Dabei beweist Saint Pé aus­ge­zeich­nete Song­wri­ting-Skills und ein geschick­tes Händ­chen für ein­gän­gige Hooks.



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Nameless Creations – Hate Creates

Nameless Creations - Hate Creates

Name­l­ess Crea­ti­ons aus War­schau prä­sen­tie­ren auf ihrer aktu­el­len EP eine schön kräf­tig zubei­ßende Ver­schmel­zung aus erdi­gem Garage Rock und Post­punk.


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King Trash – King Trash

King Trash - King Trash

King Trash ist das neue Solo­pro­jekt von Johnny Tex aus Cape Town, Süd­afrika, der in der Ver­gan­gen­heit unter ande­rem bei The Future Pri­mi­ti­ves und The Dyna Jets mit­ge­spielt hat. Die Debüt-EP über­zeugt mal wie­der mit relax­tem Garage Rock, ab und zu auch einem gewis­sen Surf-Vibe.


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The Men – Devil Music

The Men - Devil Music

Okay, The Men haben also mal wie­der ’ne neue Platte raus. Mal kurz Luft holen und zurück­bli­cken. Auf ihren ers­ten bei­den Alben Imma­cu­lada und Leave Home sorg­ten die New Yor­ker noch mit kom­pro­miss­lo­sem Fuz­zpunk für Auf­se­hen, wen­de­ten sich dann auf Open Your Heart eklek­ti­zis­ti­schem Indie­rock und Post­punk zu, um dann mit den letz­ten bei­den Alben New Moon und Tomorrow’s Hits eine Trans­for­ma­tion zu zuneh­mend relex­tem Retro­rock abzu­schlie­ßen.

Der neuen Platte blickte ich mit etwas gemisch­ten Gefüh­len ent­ge­gen, befürch­tete ich doch, dass nach dem Aus­schei­den von Bas­sist Ben Green­berg (der inzwi­schen bei Uni­form wie­der bra­chia­len Lärm fabri­ziert) die Band kom­plett ihre Beiß­kraft ver­liert.
Aber es kommt ganz anders, auf Devil Music hauen uns The Men neun derbe, roh Pro­du­zierte Rocker um die Ohren, die in ihrer Inten­si­tät am ehes­ten an das zweite Album Leave Home erin­nern. Nur, dass den frü­hen Alben der Band ein eher (post-)modernes Ver­ständ­nis von Punk zugrunde lag. Im Gegen­satz dazu gehen sie hier noch ein paar Jahre wei­ter zurück in der Zeit und erin­nern weit­ge­hend an Bands der frü­hen 70er Jahre zwi­schen Gara­ge­rock, Pro­to­punk und Space Rock. Ins­be­son­dere MC5, The Stoo­ges und frühe Hawk­wind wer­den ins Gedächt­nis geru­fen.

Das lärmt wie­der ganz for­mi­da­bel, ohne dabei die Retro-Ten­den­zen der letz­ten Alben über Bord zu wer­fen. Bleibt nur zu hof­fen, das sie in gerau­mer Zeit auch wie­der den Weg zurück in die musi­ka­li­sche Gegen­wart fin­den und nicht in einer aus­ge­tre­te­nen Retro-Sack­gasse ste­cken­blei­ben.



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Liam Kenny – The White Man Is Oppressors

Liam Kenny - The White Man Is Oppressors

Vor­letz­tes Jahr über­raschte Liam Kenny (frü­her unter ande­rem bei Bitch Pre­fect und Peak Twins aktiv) mit dem aus­ge­spro­chen eklek­ti­schen Cover­al­bum A Kenny For Your Thoughts. Auf sei­nem aktu­el­len Tape kehrt er wie­der zurück zum erdi­gen Gara­ge­rock. Und zwar sol­chem von der sprö­den, mono­ton-repe­ti­ti­ven Sorte, ent­schlos­sen und kom­pro­miss­los.



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David Nance – More Than Enough

David Nance - More Than Enough

Ein unge­schlif­fe­ner Roh­dia­mant ist diese bereits im Som­mer erschie­nene Platte von David Nance aus Omaha. Das ist groß­ar­ti­ger, unge­wa­sche­ner Rock’n’Roll mit durch­schla­gen­der Song­power im Geiste alter Pro­to­punk-Groß­ta­ten, unter ande­rem von Vel­vet Under­ground, Modern Lovers, New York Dolls oder frü­hen Tele­vi­sion. Und zu guter letzt ist dann im aus­ufern­den Jam Stuck On The Funny Side Of Hell noch ein gewis­ser Fun House-Vibe spür­bar. Ein kom­plet­ter Rund­um­schlag also, der aber dank des star­ken Song­ma­te­ri­als ganz auf eige­nen Füßen zu ste­hen ver­mag.
Auf Band­camp sind ist aus irgend­ei­nem Grund die Track­list und Titel durch­ein­an­der. Der hier als „Unamu­sed“ ver­linkte Song heißt in Wirk­lich­keit „Never Gonna Fall“.



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Kaleidoscope – Kaleidoscope V.2 N.2: Zone Explorers

Kaleidoscope - Kaleidoscope V.2 N.2: Zone Explorers

Kalei­do­scope aus New York haben so eine Ten­denz, den Hörer etwas rat­los ste­hen zu las­sen. Auf den ers­ten zwei EPs noch mit LoFi-mäßi­gem Acid Rock unter­wegs, über­raschte dann die letzte 7″ mit einer unwahr­schein­li­chen Kom­bi­na­tion aus Hard­core­punk und psy­che­de­li­schen Ein­flüs­sen. Letz­tere fin­den sich auch auf dem aktu­el­len Tape wie­der, der Sound ver­schiebt sich aber wie­der in Rich­tung Garage. Mal abwar­ten, wohin die Reise als nächs­tes geht.



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Purling Hiss – High Bias

Purling Hiss - High Bias

Das neue Album der Garage-​/​Retrorocker aus Phil­adel­phia ist wohl ihr kon­sis­ten­tes­tes bis­her. Waren frü­here Plat­ten oft eher zer­fah­ren mit stark schwan­ken­der Qua­li­tät, über­zeugt mich diese Platte von Anfang bis Ende. Ob sie jetzt schram­me­li­gen 60s-Power­pop von sich geben, gara­gi­gen Punk­rock bret­tern oder über­le­bens­große Riffs aus­wal­zen, alles geht ihnen wie selbst­ver­ständ­lich von der Hand.


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