Schlagwort-Archive: Fuzz Punk

Feature – Banishing Ritual

Drei Jahre nach der exzellenten Split 7″ mit Slowcoaches ist jetzt das Langspieldebüt des Londoner Trios (unter anderem ist hier Jen Calleja von Sauna Youth am Werk) zu bekommen. Und das Teil weiß sehr zu gefallen mit seinem sonnigem Fuzzpunk/Noisepop und kantig-garagigem Postpunk, dem die gekonnten Gesangsharmonien eine besondere Eleganz verleihen.



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Piles – Expeller

Je nach Auffassung ist das der zweite oder dritte, oder auch gar kein Langspieler der Band aus Milwaukee (nicht zu verwechseln mit den ebenfalls großartigen Noiserockern Pile aus Boston). Nennt es Postpunk, Noisepop, Fuzzpunk, Noisegaze oder Dreampunk. Jedenfalls kommt ihr melodielastiger Lärm mit seiner unwahrscheinlichen Verknüpfung von treibender Punk-Energie und verträumten Texturen hier wieder an den hohen Energielevel ihrer ungestümen ersten EP (mein bisheriger Favorit von der Band) ran, erklimmt aber im Song-Niveau ein neue Stufe für die Band. So durchgängig kompakt und ausgereift haben sie bisher noch nie geklungen.



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Dumb Punts & Wash – Split

Auf diesem Split-Tape auf Pissfart Records geben sich zwei australische Bands die Klinke in die Hand. Dumb Punts aus Melbourne garagerocken sich gewohnt kompetent durch vier halbwegs solide Songs, nicht gerade ihr bestes Material.
Aber eine wirkliche Überraschung sind die vier Songs der mir bisher unbekannten Wash aus Byron Bay. Die produzieren hier ultraprimitiven, rohen Fuzzpunk, dem wirklich alles am Arsch vorbei geht.



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VCE1DA – Pogrom

Medizin für audiophile Spacken. Diese EP von VCE1DA aus Kiev liefert eine Mischung aus Fuzzpunk und etwas Indierock des vergangenen Jahrzehnts, verpackt in einen rohen LoFi-Sound, der unter anderem an den ganz frühen Krempel von No Age oder Wavves erinnert.


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Mod Vigil – Mod Vigil

Eine Band aus Coburg/Melbourne, Australien mit einigen bekannten Gesichtern des lokalen Punkuntergrunds, unter anderem von den hier vor geraumer Zeit schon mal gefeatureten Kids of Zoo. Auf ihrem Debütalbum wechselt sich äußerst trittsicherer, relativ straighter Garage-/Fuzzpunk mit dissonanten Noiserock-Elementen ab. Kann was.
Wer das lieber auf Vinyl haben will, kann das ab morgen via X-Mist bekommen.



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Slowcoaches – Nothing Gives

slowcoaches

Nach einer Handvoll EPs ist jetzt das Debütalbum des londoner Trios zu bekommen. Zu hören gibt’s darauf unwiderstehlichen melodischen Fuzzpunk und Noisepop, der sich mit seinen so simplen wie effektiven Hooks in nullkommanix im Gehörgang fest setzt.



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Turqouiz Noiz – Sweat Lodge

turqouiz-noiz

Melodischer und arschtretender Fuzzpunk auf dem Debütalbum dieser Band aus Seattle, der mich in den besten Momenten unter anderem an frühe Male Bonding oder Terry Malts erinnert.



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Male Bonding – Headache

male-bonding

Mit Male Bonding aus London hatte ich eigentlich ja nicht mehr gerechnet, nach über fünf Jahren Funkstille. Und plötzlich ist vor zwei Wochen kommentarlos diese Platte aufgetaucht. Selbstveröffentlicht, ohne Ankündigung oder jeglichen Promowirbel. Es wird darüber spekuliert, ob’s die Band jetzt noch gibt, oder ob das hier ihr Abschiedsalbum sein könnte.
Wie dem auch sei, ihr Sound hat sich ganz schön gewandelt. Etwas langsamer ist das ganze geworden, ganz schön düster und durchweg sehr Grimmig im Vergleich mit früheren Werken. Die Euphorie der alten Platten ist nur noch selten zu spüren, überwiegend einem beißenden Gefühl der Ernüchterung gewichen.



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Passive – Nø. 1

passive

Passive sind ein Krachduo aus Vancouver. Ihr Debütalbum bezaubert mit atmosphärischem Fuzz-/Postpunk, einer guten Ladung Sludge und Noise plus Sonic Youth-mäßigem Gitarrengebrate. Kann was.



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Gøggs – Gøggs

goggs

Eine kleine Supergroup hat sich da mal zusammengerauft, bestehend aus Garage-Wunderkind Ty Segall, dessen Fuzz-Bandkollegen Charles Moothart und komplettiert durch Frontmann Chris Shaw (Ex-Cult). Musikalisch gibt das keine Überraschungen, das klingt genau so wie man sich solch eine Kollaboration vorstellt. In anderen Worten: ganz ausgezeichnet. Dar abgehangene Fuzzfaktor der Segall-/Moothart-Fraktion bekommt einen ordentlichen Arschtritt und ein paar kleine Schrägheiten aus dem Ex-Cult Universum verpasst. So einfach, so gut.


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