Genius – 별바다 (Sea Of Stars)

Genius - 별바다 (Sea Of Stars)

Süd­ko­rea kam hier noch nicht vor, oder? Darf ich vor­stel­len: Die korea­ni­schen Pave­ment! Na ja, nicht hun­dert­pro­zen­tig; man kann auch Par­al­le­len zu spä­ten Pixies oder aktu­el­len Power­pop­pern á la Zebra Hunt zie­hen, außer­dem sind ab und zu Anklänge an Surf- und Psy­che­de­lic Pop wahr­nehm­bar. Unter’m Strich ist es ein­fach wun­der­bar dem Zeit­geist trot­zen­der, abge­han­ge­ner Indie­rock mit einer stark melan­cho­li­schen bis ver­träum­ten Note, den das Trio aus Busan auf sei­nem bereits vier­ten Album von sich gibt. Lyrics in wir­rem nahezu-Eng­lisch, für so was hab ich eh ’ne Schwä­che. Gleich­zei­tig wünschte ich, Gitar­rist und Sän­ger Kim Ildu würde mehr Songs in sei­ner Lan­des­spra­che sin­gen, das klingt näm­lich ver­dammt gut. Über­haupt ist es schwer, sich dem ver­schro­be­nen Charme die­ser Platte zu ent­zie­hen.



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Uk Gold – Uk Gold

Uk Gold - Uk Gold

Diese schi­cke erste EP von UK Gold aus Olym­pia, Washing­ton kommt mit sprö­den mini­mal-Riffs und einem irgendwo im Spek­trum von Post Punk und Noise Rock ange­sie­del­ten Sound­ge­wand daher.

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Ozean – Ozean

Ozean - Ozean

Eine ver­ges­sene Shoegaze-Perle, auf­ge­nom­men im Jahr 1992 und jetzt zum ers­ten mal auf Moon Sounds Records ver­öf­fent­licht. Weil die Mas­ter Tapes ver­lo­ren gegan­gen sind, wur­den die Songs für die Ver­öf­fent­li­chung von einer Kas­sette run­ter­ge­kratzt. Zahl­rei­che Dro­pouts unter­strei­chen die­sen Fakt, maxi­mie­ren aber auch den spe­zi­el­len Charme eines archäo­lo­gi­schen Fund­stücks. Der hör­bare Zahn der Zeit trägt nur noch wei­ter zur Authen­ti­zi­tät der drei Songs bei.

Ufosekte – Demo

Ufosekte - Demo

Sehr gei­les Punk­zeugs aus Frank­furt, dem man einen gewis­sen Wipers-Vibe nicht abspre­chen kann. Außer­dem erin­nert mich das unter ande­rem an Bands wie Radioac­tivity, Short Days, Rats Rest oder The Est­ran­ged. Nur die bes­ten Refe­ren­zen also. Ich will mehr davon!

Xertz – Demo

Xertz - Demo

Das Demo von Xertz aus Win­ni­peg punk­tet mit melo­disch-melan­cho­li­schem (Post-)Punk und Anklän­gen an Wipers, Naked Ray­gun, Hüs­ker Dü in der Zen Arcade-Phase und diver­ses Zeug aus dem frü­hen DC-Post­core der mitt­le­ren bis spä­ten Acht­zi­ger. Unbe­dingt im Auge behal­ten, diese Band.

VLLY – Seedling 7″

VLLY - Seedling 7"

Shoegaze der sel­ten gewor­de­nen Sorte gibt es auf der Debüt-7″ von Seed­ling aus Seat­tle zu hören. Sol­chen, den man man auch im Wach­zu­stand genie­ßen kann gibt auf des A-Seite bestau­nen, mit ordent­li­chem Druck und einer Schippe vol­ler Noise . Die B-Seite hin­ge­gen kriecht lang­sam und ver­träumt vor­wärts, ohne dabei in schläf­ri­ger Belie­big­keit zu ver­sin­ken. Auch im Schleich­mo­dus hat ihr Sound nicht nur Tex­tur, son­dern auch Pro­fil.

Bad Vibes – Demo 2

Bad Vibes - Demo 2

Auf dem Demo Num­mer zwei der Band aus Car­diff kommt ihr Fuzz­punk mit Ele­men­ten aus Sludge, Noise und Garage ein gutes Stück tigh­ter und fokus­sier­ter daher als noch auf dem Vor­gän­ger. Was nicht hei­ßen soll, dass sie jetzt auch nur annä­hernd hand­zahm gewor­den wären. Diese Songs sind bis­sig wie eh und je.

Konvoi – Secretary

Konvoi - Secretary

Eine sehr schöne digi­tale Sin­gle hat die Band aus Ashe­ville, North Caro­lina da als Vor­bo­ten für ein kom­men­des Album ver­öf­fent­licht, die bei­den Songs dar­auf sind ein ziem­lich radi­ka­ler Stil­bruch im Ver­gleich zu ihrem ers­ten Lang­spie­ler. Statt Gitar­ren gibt es her Syn­ths und der eher dre­ckige Post­punk des Vor­gän­gers weicht hier einer schil­lern­den, stark Wave-infi­zier­ten Vari­ante davon.