Haossaa – üç

Haossaa - üç

Vor­züg­li­cher Instru­men­tal­krach von einem Trio aus Istan­bul. Irgendwo zwi­schen Noise, Post­punk und expe­ri­men­tel­lem Geschred­der, kratzt das sehr gründ­lich den Putz von der Decke.


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Ex-Cult – Cigarette Machine

Ex-Cult - Cigarette Machine

Die Kra­wall­truppe aus Mem­phis haut mal wie­der eine EP raus, dies­mal nicht auf Goner son­dern bei der nicht min­der berüch­tig­ten Plat­ten­presse Castle Face Records. Hier toben sie sich wie­der ein gan­zes Stück aus rauer und simp­ler aus als auf dem etwas expe­ri­men­tier­freu­di­ge­ren letz­ten Album Mid­ni­ght Pas­sen­ger. Und ver­tei­di­gen damit ihren Ruf als unzähm­bare Urge­walt und eine der gegen­wär­tig bes­ten Bands auf der Schwelle von Post- und Gara­gen­punk.



Gibt lei­der kei­nen Album­stream. 🙁

emu­sic
iTu­nes
Ama­zon

Krill – A Distant Fist Unclenching

Krill - A Distant Fist Unclenching

Die von mir am gespann­tes­ten erwar­te­ten Plat­ten die­ses Jahr kom­men von zwei Bands aus Bos­ton, die mit etwas Glück beide deut­lich grö­ßere Wel­len schla­gen wer­den als bis­her. Da wären einer­seits Pile, die in Kürze ihr neues Album auf die Welt los las­sen wer­den. Und dann sind da Krill, die im letz­ten Jahr zufäl­li­ger­weise auch voll Meta eine Kon­zept-EP um einen Cha­rak­ter aus einem Pile Song gespon­nen haben. Auch wie­der kein Wun­der, bestehen doch gewisse Ähn­lich­kei­ten im Sound bei­der Bands und gra­sen auch beide im Gehege des New Yor­ker Labels Explo­ding In Sound. Man kennt und schätzt sich.
Jetzt machen also Krill den Auf­takt und erfül­len mit Leich­tig­keit die hohen Erwar­tun­gen mit einer Platte vol­ler zeit­lo­sem und aus­ge­klü­gel­tem Indie­rock, dem aktu­elle Trends mal so was von am Arsch vor­bei gehen. Mehr als nur etwas exzen­trisch und von einem böse ver­spul­ten Humor durch­tränkt. So über­zeu­gend gab’s der­ar­ti­ges schon län­ger nicht mehr zu hören.



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Naive – The Final Whiteout

Naive - The Final Whiteout

Die Köl­ner Post­pun­ker lie­ßen schon auf ihrem noch recht unaus­ge­reif­ten Demo ein gewis­ses Poten­zial erken­nen. Auf ihrer neuen EP fan­gen sie an, das Ver­spre­chen ein­zu­lö­sen. Mit ordent­li­cher Pro­duk­tion und stär­ke­ren Songs, ver­su­che ich das mal als eine arg gedros­selte Mischung aus Wipers und X zu beschrei­ben, die man aus­rei­chend lange in einem mil­chi­gen Bad aus war­mer Gothic-Brühe zie­hen las­sen hat.

Bleak Boys – Tensegrity EP

Bleak Boys - Tensegrity EP

Einen gewal­ti­gen Qua­li­täts­sprung kann man Bleak Boys aus Agu­as­ca­li­en­tes in Mexiko anläss­lich ihrer neuen EP attes­tie­ren. Stel­len­weise leicht psy­che­de­li­sches, jedoch kraft­vol­les Shoegaze-Zeug mit einer guten Por­tion Noise und Post­punk im Gepäck. Und getra­gen von aus­ge­zeich­ne­tem Song­ma­te­rial.


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The Hissy Fits – No Way Out EP

The Hissy Fits - No Way Out EP

Drei Grrrlz aus Nor­folk, Vir­gi­nia spie­len tol­len melo­di­schen Indie Rock klas­si­scher Prä­gung. Die Platte wirkt dabei wie zwei­ge­teilt. In der ers­ten Hälfte domi­nie­ren mit­rei­ßende Power­pop-Melo­dien und ein Sound, der wie war­mer Honig den Gehör­gang durch­spült und doch genug Rei­bung mit sich bringt, um sich dort zu ver­fes­ti­gen. Der zweite Teil kehrt dann die unge­ahnt mode­rige Slud­ge­punk-Seite der Band her­vor und auch die kann über­zeu­gen.


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The Larch – And Now, No. 1…

The Larch - And Now, No. 1...

Sym­pa­thie­punkte für die Monty Python-Refe­zenz. The Larch aus Bris­bane spie­len pun­ki­gen Indie­rock, der unge­fähr so her­aus­kom­men sollte, wenn man das melo­di­sche Geschram­mel frü­her Dino­saur Jr. und die Noise-Wände von Sonic Youth um eine ordent­li­che Ladung Shoegaze anrei­chert.

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Braggers – Virtual 7″

Braggers - Virtual 7"

Lecker ent­spannt vor sich hin geschram­mel­ter Fuzz­pop aus Kan­sas City. Hin­ter dem Pro­jekt steht ein gewis­ser Este Leon, nie von gehört. Per­fek­ter Sound­track zum spät­auf­ste­hen.

The Coltranes – The Cat Of Nine Tails

The Coltranes - The Cat Of Nine Tails

Gekonnte Mischung aus Noise Rock, Sludge und Punk hauen einem The Col­tra­nes aus dem kali­for­ni­schen Teme­cula um die Ohren. Etwa so als hätte man die aus­tra­li­schen Blues­pun­ker Feed­time mit dem Touch&Go-Sound der spä­ten Acht­zi­ger gekreuzt.

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Gazer – Fake Bulbs

Gazer - Fake Bulbs

Eine sehr will­kom­mene Band­ein­rei­chung kam hier mit der zwei­ten EP von Gazer aus Cin­cin­nati rein. Dar­auf fin­det man ener­ge­ti­schen und intel­li­gen­ten Noiserock/​Postcore, den man viel­leicht irgendwo im klang­li­chen Umfeld von Brai­niac oder Hot Snakes ein­ord­nen könnte, oder von aktu­el­len Bands wie Wymyns Pry­syn.


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