Küken – Küken

Küken - Küken

Erst­klas­si­ger Gara­gen­punk aus Ham­burg. Elf kurze, auf’s wesent­li­che kon­zen­trierte Rif­f­at­ta­cken, garan­tiert frei von Inno­va­tion, dafür aber umso treff­si­che­rer. Wird Freunde von so Zeug wie Useless Eaters oder Aus­mu­te­ants ver­zü­cken.


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Love Of Diagrams – Blast

Love Of Diagrams - Blast

Sechs Jahre sind ver­gan­gen seit dem letz­ten Album die­ser ewi­gen Under­dogs aus Mel­bourne, aber sie las­sen sich ein­fach nicht tot­krie­gen. In der aktu­el­len Land­schaft wirkt ihr fuz­zig war­mer Indie­rock ange­nehm boden­stän­dig und unauf­ge­regt. Und kein biss­chen ange­staubt.


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Beech Creeps – Beech Creeps

Beech Creeps - Beech Creeps

Beech Creeps aus New York ent­wer­fen auf ihrem Debüt­al­bum eine höchst ver­ein­nah­mende Fusion aus psy­che­de­lisch-ver­wa­sche­nen Noise-Land­schaf­ten, offen­si­vem Fuzz­punk, ein paar Zep­pe­lin-ismen, die hier aus­nahms­weise mal rich­tig gut funk­tio­nie­ren und zwi­schen­durch auch mal ein wenig son­nige Noi­se­pop-/Sho­gaze-Melo­die­se­lig­keit mit Surf­brett unter’m Arm.

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Pile – You’re Better Than This

Pile - You're Better Than This

Da ist es end­lich, das neue Album die­ser wun­der­vol­len bostoner Truppe und dies­mal wird’s vor­aus­sicht­lich ein wenig durch die Decke gehen. Wäre ihnen auch zu wün­schen. Im Ver­gleich mit dem 2012er Album Drip­ping, das mich ursprüng­lich anfixte, hat sich hier Sound­mä­ßig nicht so viel gedreht. Statt­des­sen per­fek­tio­nie­ren sie ihre ganz eigene Auf­fas­sung von Noise- und Indie­rock zum bis­her wohl defi­ni­ti­ven Pile-Album. Die Extreme sind hier extre­mer, die Stil­brü­che und Tem­po­wech­sel furcht­lo­ser aber auch das Song­wri­ting ist punk­tu­ier­ter. Man hat man den Ein­druck, dass hier alles genau da sitzt, wo es hin gehört. Die unkon­ven­tio­nel­len Song­struk­tu­ren exis­tie­ren nicht um ihrer selbst wil­len, diese Songs bren­nen sich in Kopf und Herz ein und dürf­ten eigent­lich nie­man­den kalt las­sen, der beide Dinge besitzt.


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Less Win – _​_​_​_​_​_​

Less Win - ______

Und gleich das nächste schöne Ding aus Däne­mark. Die Kopen­ha­ge­ner Less Win ver­bre­chen auf die­ser schon etwas älte­ren EP einen vor­züg­li­chen Kra­wall irgendwo zwi­schen Gara­gen­punk und Noi­se­rock. Neben offen­sicht­li­che­ren Refe­ren­zen wie Mittach­zi­ger-Sonic Youth und The Fall, muss ich hier irgend­wie auch an die der­zeit wie­der akti­ven Blues-/Noi­se­pun­ker Feed­time oder an Eddie Cur­rent Sup­pres­sion Ring den­ken.

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Yung – Alter

Yung - Alter

Eine tolle junge Band aus dem däni­schen Aar­hus hat gerade ihre erste EP auf Tough Love ver­öf­fent­licht. Mit ihrer Mischung aus melan­cho­li­schen Pophooks und bra­chia­lem Punk­rock erin­nern sie an Bands wie Wav­ves, Male Bon­ding, frühe Cloud Not­hings oder Milk Music, ein klei­nes biss­chen Hüs­ker Dü ist aber auch mit drinne.


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The Manhattan Love Suicides – More Heat! More Panic!

The Manhattan Love Suicides - More Heat! More Panic!

Also was das bis­he­rige Schaf­fen der Band aus Leeds angeht hab ich noch deut­li­chen Nach­hol­be­darf. Aber auch kein Wun­der, hat sich die Band doch zwi­schen­zeit­lich für ein paar Jahre auf­ge­löst und bringt jetzt ihre ers­tes Album seit acht Jah­ren an den Start. Das ist aber gar nicht so unvor­teil­haft, denn so haben sie den Hype um ähn­lich gela­gerte Bands ver­schla­fen und über­lebt, der kurz danach um sich griff. Und nach dem die gan­zen Tritt­brett­fah­rer lang­sam in der Gosse der Bedeu­tungs­lo­sig­keit ver­si­ckert sind, ist ihre neue Platte ein­fach ein sehr erfreu­li­ches, wenn auch kon­ven­tio­nel­les Stück old­schoo­li­ger C86-Indie-Power­pop, der deut­lich an die unver­meid­li­chen J&MC oder Lilys erin­nert, oder natür­lich an die inzwi­schen auch ziem­lich belang­los gewor­dene Band mit den rei­nen, schmer­zen­den Her­zen.


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T.I.T.S. – T.I.T.S.

T.I.T.S. - T.I.T.S.

Diese tolle Gara­gen­perle ist mal total an mir vor­bei gegan­gen, als sie vor einem Jahr auf Teenage Meno­pause erschien. Eine Platte vol­ler fuz­z­ge­la­de­ner High­lights hat die pari­ser Band ein­ge­prü­gelt, die mich ein biss­chen an Mana­tees oder Aban­dos erin­nert.



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Midnight Plus One – Unlearn Everything

Midnight Plus One - Unlearn Everything

Das Punktrio Mid­ni­ght Plus One kommt aus dem Städt­chen Carr­boro in North Caro­lina. Ein unwi­der­steh­li­ches Album vol­ler wand­lungs­fä­hi­gem Post­punk haben sie da beschert, das gekonnt Zucker­brot und Peit­sche beherrscht, das Wech­sel­spiel von rela­ti­ver Räu­dig­keit und gele­gent­lich gera­dezu Honig­sü­ßen Melo­dien. Erin­nert mich etwas an Bands wie Twisted, Nega­tive Scan­ner und VEXX.


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XYZ – XYZ

XYZ - XYZ

Tau­send­sassa Ian Sveno­nios. Bekannt als Front­mann von Bands wie (unter ande­rem) Nation Of Ulys­ses, The Make Up, Weird War und Chain And The Gang, als Kolum­nist und Autor von so schlauen wie iro­nisch-ernst­ge­mein­ten Büchern wie Super­na­tu­ral Stra­te­gies for Making a Rock ’n‘ Roll Group, als gefrag­ter DJ, Mode­ra­tor der höchst unge­wöhn­li­chen Talk­show Soft Focus und jetzt offen­bar auch als Regis­seur ist er längst die per­so­ni­fi­zierte Rock’n’Roll-Dekonstruktion für Men­schen mit Hirn.
Jetzt also mit sei­nem Pro­jekt XYZ. Das ist eigent­lich gar nicht so neu, die Platte erschien schon letz­tes Jahr in Europa, fiel mir aber erst jetzt anläss­lich des ganz fri­schen US-Relea­ses auf. Sveno­nius gibt hier die gewohnt absurde Comic­fi­gur ab, sonnt sich dabei aber in einem sexy mini­ma­lis­ti­schen Sound aus elek­tri­schen Beats und Syn­ths ver­mengt mit son­ni­gen Surf- und Fuz­z­gi­tar­ren. Muss man ein­fach lieb haben, den schrä­gen Pop-Phi­lo­so­phen.


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