Small Black Reptile – Find My Arm

Small Black Reptile - Find My Arm

Sehr schöne digi­tale Debüt-Sin­gle einer Band aus Bal­ti­more. Track num­mer eins ist abso­lut Tadel­los aus­ge­führ­ter, fuz­zlas­ti­ger Indie­rock und Noi­se­pop. Nicht weni­ger über­zeu­gend ist die B-Seite (nennt man das noch so, bei digi­ta­len Files?) mit ihrem wun­der­bar ver­ne­bel­ten Dream-​/​Shoegaze Pop.

Meager – Return To Sender

Meager - Return To Sender

Die kali­for­ni­sche Band legt hier ihr zwei­tes und aber­mals ganz aus­ge­zeich­ne­tes Kurz­spiel­tape auf Smo­king Room vor. Zu hören gibt’s Noi­se­ge­la­de­nen Post­punk mit Pas­sa­gen von Sonic Youth-mäßi­gem Geschram­mel, deren typi­schem Spiel mit Melo­die und Dis­so­nanz. Dar­über hin­aus sind Stil­ele­mente dabei, die mich unter ande­rem an den Proto-Post­core frü­her Sac­cha­rine Trust erin­nern.



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Radioactivity – Infected /​ Sleep 7″

Radioactivity - Infected / Sleep 7"

Das neue Lost Bal­loons Album ist noch kaum ver­ar­bei­tet, da gibt es auch schon wie­der neues Mate­rial von Jeff Burke mit sei­nem der­zei­ti­gen Haupt­pro­jekt Radioac­tivity zu zu ver­mel­den. „Neu“ ist dabei aber rela­tiv zu ver­ste­hen, denn die zwei Songs der 7″ hat Burke bereits im Jahr 2011 geschrie­ben, als er gerade in Japan wohnte und unter dem unmit­tel­ba­ren Ein­druck des Tōhoku-Erd­be­bens stand. (Die Zeit in Japan hat er übri­gens auch nicht taten­los ver­bracht…) Beide Songs gehö­ren mühe­los zum stärks­ten Mate­rial im eh schon gran­dio­sen Kata­log die­ser Band.

Pardoner – Blue Hell

Uncon­troll­able Sal­va­tion erscheint am 8. Sep­tem­ber auf Father/​Daughter Records.

Wild Wing – Doomed II Repeat

Wild Wing - Doomed II Repeat

Auf der Aktu­el­len EP die­ser Band aus Los Ange­les gibt’s recht wand­lungs­fä­hi­gen Garagerock/​-​punk aufs Gehör, der unter ande­rem mal etwas an Aus­mu­te­ants erin­nert, manch­mal, in den melo­di­sche­ren Momen­ten, auch an The Woo­len Men.


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Dancehall – Virgin 7″

Dancehall - Virgin 7"

Die Lon­do­ner füh­ren auf ihrer aktu­el­len 7″ kon­se­quent wei­ter, was sie schon auf ihrer letzt­jäh­ri­gen Vs & Gs 7″ ver­bro­chen haben: Melo­di­schen Indie­rock der klingt als wäre er in den frü­hen Nul­ler­jah­ren hän­gen­ge­blie­ben, mit post­pun­ki­gen Unter­tö­nen und gele­gent­li­chen Noise-Erup­tio­nen. Fal­sche Zeit (10-15 Jahre zu spät), fal­scher Ort (ziem­lich weit weg von New York). Und genau das macht die Sache doch recht sym­pa­thisch.


Nice Guys & Black Beach – Split 7″

Nice Guys & Black Beach - Split 7"

Auf die­ser schi­cken Split­scheibe ver­sam­meln sich zwei Bands aus Bos­ton und Midd­le­boro, Mas­sa­chu­setts, die sich beide irgend­wie in Span­nungs­feld von Noise Rock und Post­punk bewe­gen. Gerade Nice Guys, die mich bis­her nie so wirk­lich zu begeis­tern ver­moch­ten, lie­fern hier ihr bis dato stärks­tes Mate­rial ab, in Form von vier kur­zen, zupa­cken­den Song-Frag­men­ten.


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Latreenagers – Latreenagers

Latreenagers - Latreenagers

Auf ihrer Debüt-EP prä­sen­tiet diese Band aus Mel­bourne eine fluffige Rock’n’Roll-Mixtur mit Ele­men­ten aus Garage und Psy­che­de­lic, vor­an­ge­trie­ben von kräf­ti­gen Groo­ves aus der Post­punk-Grab­bel­kiste.

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Lost Ballons – Hey Summer

Lost Ballons - Hey Summer

Via Dirt­nap Records erschien jetzt das zweite Album der Kol­la­bo­ra­tion von Jeff Burke, Front­mann von Radioac­tivity und Mar­ked Men; und Yusuke Okada, bekannt aus der Japa­ni­schen Psych-​/​Powerpop Band Sus­pi­cious Beasts. Die neue Platte ist noch mal eine ganze Num­mer run­der gewor­den als das schon aus­ge­zeich­nete Debüt auf Alien Snatch Records. Wie gehabt wer­den auch hier einige Leute ent­täuscht sein, die einen Neu­auf­guss des melo­di­schen Gara­ge­punks von Radioac­tivity erwar­ten. Hier üben sich Burke und Okada über­wie­gend in ver­träum­tem Power­pop und tref­fen dabei fast immer ins Schwarze. Wie zu erwar­ten hört man in den Songs aus Bur­kes Feder den­noch sein per­fek­tes Gespür für klas­si­sche, wohl­tem­pe­rierte Power­pop-Melo­dien her­aus, die auch in sei­nen lau­te­ren Bands das musi­ka­li­sche Fun­da­ment bil­den. Oka­das Songs hin­ge­gen wir­ken etwas nebu­lö­ser, las­sen sich mehr Zeit zur Ent­fal­tung ihres Poten­zi­als und sind gene­rell etwas höher auf der Ver­träum­theits-Skala ange­sie­delt. Ein gan­zes Album von letz­te­rem wäre mir zu viel, aber zusam­men auf die­ser Platte ergän­zen sich beide Ten­den­zen ganz aus­ge­zeich­net.



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Get Off The Cop – Lipstick Tim

Get Off The Cop - Lipstick Tim

Eine schi­cke Musik­ein­rei­chung kommt von die­ser Band aus Hamil­ton, Kanada. Deren aktu­elle EP rum­pelt ganz unge­niert im dre­cki­gen LoFi-Sound vor­wärts und befeu­ert für mich genau die rich­ti­gen Syn­ap­sen mit einem ultra-rohen und pri­mi­ti­ven Bro­cken aus Noi­se­rock und (Post-)Punk.

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