12XU Radio #1 (Reboot)

12XU Radio #1 (Reboot)

Da isse, die erste Aus­gabe von 12XU für Lese-, Scroll- und Klick­faule, nach­dem ich die Live­sen­dun­gen über Bord gewor­fen hab. Ich finde jetzt kann man sich das Ergeb­nis halb­wegs schmerz­frei anhö­ren.

Neu­er­dings haben die Sen­dun­gen eine fixe Lauf­zeit von vier Stun­den und das hat einen guten Grund: Die Show wird jetzt näm­lich für die Syn­di­ca­tion fit gemacht. Wun­dert euch also nicht, wenn es 12XU bald auch im Pro­gramm von ande­ren Radios gibt.

Mög­li­cher­weise auch von sol­chen, die dem Klang­kos­mos von 12XU gar nicht so nahe ste­hen. Da will ich auch nie­man­dem Vor­schrif­ten machen, min­des­tens jedes nicht­kom­mer­zi­elle Radio dass mutig genug ist, darf die Sen­dung auch über­neh­men. Viel­leicht kann man ja sogar bei ver­ein­zel­ten Leu­ten ein unge­ahn­tes Inter­esse an dre­cki­gem Lärm wecken?

Ich erin­nere mich noch, wie das bei mir damals ging und dass dafür unter ande­rem ein gewis­ser John Peel mit­ver­ant­wort­lich war, den ich auf einem bri­ti­schen Sol­da­ten­sen­der mehr schlecht als recht emp­fan­gen konnte. Was natür­lich nicht heißt, dass ich meine doofe kleine Sen­dung jemals mit der Groß­ar­tig­keit des wich­tigs­ten euro­päi­schen Radio-DJs gleich­stel­len würde…

Es lau­fen schon län­ger Vor­be­rei­tun­gen von mei­ner Seite, aber auch in Zusam­men­ar­beit mit einem ambi­tio­nier­ten Syn­di­ca­tion-Pro­jekt, das in abseh­ba­rer Zeit star­ten wird. Kon­kre­tere Infos gibt’s wenn der Shit real wird.
Aber falls hier jemand mit­liest der Radio macht und Bock auf eine Aus­strah­lung hat, bin ich natür­lich auch vor­her schon ansprech­bar.

So, jetzt bin ich aber auch fed­dich und brauch drin­gend etwas Schlaf. Und apro­pos Schlaf: weil diese Woche musik­mä­ßig mal so gut wie gar nix los war, geht das Blog in den Ener­gie­spar­mo­dus. 1-2 Posts sind drin, aber das war’s dann auch. Nächste Woche wird sicher bes­ser.

Cheap Meat – Demo II

Cheap Meat - Demo II

Mit Ultra-LoFi-mäßi­gem, extra-schrul­li­gem Post­punk und Anklän­gen an altes New Yor­ker No Wave-Gedöns wird man auf die­sem Tape von Cheap Meat aus Los Ange­les abge­speist. Pas­send zum Namen ist das schön bil­lig, riecht schon etwas ver­däch­tig und macht den­noch Spaß.

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Deafkids – Configuração do Lamento

Deafkids - Configuração do Lamento

Ziem­lich gei­les expe­ri­men­tel­les Noi­se­ge­döns gibt’s auf der aktu­el­len EP die­ser Band aus São Paulo zu ver­dauen, das irgendwo zwi­schen repe­ti­ti­vem mimi­mal-Rif­fing, Per­cus­sion-Exkur­sen und psy­che­de­li­schem Nebel ope­riert. Dar­ge­bo­ten wird das ganze in der Form von zwei kom­pak­ten Sui­ten. Der Krem­pel wird übri­gens im Okto­ber auf Neu­rot Record­ings wie­der­ver­öf­fent­licht.

Giggly Boys – Falling Down /​ Big City Trippin‘

Giggly Boys - Falling Down / Big City Trippin'

Auf ihrer aktu­el­len digi­ta­len Sin­gle legen die New Yor­ker zwei neue Songs vor, die kaum unter­schied­li­cher sein könn­ten. Fal­ling Down ist schumm­rig-atmo­sphä­ri­scher Post­punk, wie er auch auf ihrem bis­her ein­zi­gen Album Bas­tards Of Young nicht fehl am Platz wäre. Der quir­lige Rock’n’Roll von Big City Trip­pin‘ ent­fal­tet dage­gen einen gera­dezu beschwing­ten Vibe.

Church Of Goya – Church Of Goya

Church Of Goya - Church Of Goya

Die Noi­sero­cker Goya aus Wel­ling­ton, Neu­see­land sind jetzt also eine Church of… Das hat Vor­teile mit den Steu­ern. Musi­ka­lisch hat sich dege­gen nicht viel geän­dert, ihr eigen­wil­li­ger Noiserock-​/​Postcore-​Hybrid hat sich sei­nen schrul­li­gen Charme bewahrt.


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Blü Shorts – Blü Wave Music

Blü Shorts - Blü Wave Music

…und noch mal ordent­li­cher Post­punk, dies­mal von einer Band aus dem Cal­gary, Kanada. Wie schon bei den ges­tern vor­ge­stell­ten Wee­ping Icon klingt hier eini­ges noch etwas unaus­ge­go­ren. Blunt BLVD und Line Giver sind die kla­ren High­lights, die gespannt auf die wei­tere Ent­wick­lung der Band machen.


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Weeping Icon – Eyeball Under

Weeping Icon - Eyeball Under

Ein net­ter Com­pa­gnon zum aktu­el­len Dasher Album ist die erste EP die­ser New Yor­ker Band mit Post­punk, der sich nicht unbe­dingt durch tech­ni­sche Finesse oder nen­nens­wer­tes Song­ma­te­rial aus­zeich­net, dafür umso mehr durch einen star­ken Wil­len und rohe Ener­gie.


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LUAU – Wake Up Dreaming

LUAU - Wake Up Dreaming

Schöne Debüt-EP einer Band aus dem bri­ti­schen Basing­s­toke. Die weiß mit unver­schämt rocken­dem Gara­ge­punk und einem klei­nen Sprit­zer Post­core zu gefal­len, der in den bes­ten Momen­ten den Geist von Obits und Hot Snakes her­auf­be­schwört.


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Warum Online-Bildoptimierer für’n Arsch sind… (und wie man’s selbst besser hinkriegt)

Warum Online-Bildoptimierer für'n Arsch sind... (und wie man's selbst besser hinkriegt)

Das Kunst­werk heißt „Shit Flag“.

Sorry Leute, heute wird es Tech­nisch. Also igno­riert das hier ein­fach, wenn’s nicht euer Ding ist.

Die Geschichte geht so: Vor einer Weile hab ich dem Blog ja äußer­lich eine neue Gestalt und unter der Haube ein tech­nisch etwas zeit­ge­mä­ße­res Theme spen­diert. Davor war es ganz ein­fach mit den Bil­dern: In vol­ler Auf­lö­sung hoch­ge­la­den, hat Imsa­nity das Zeug dann von selbst auf die dama­lige Breite von 604 Pixeln ska­liert. Mit der Wor­d­Press-Vor­ein­stel­lung für die JPEG-Kom­pres­sion (am Anfang „-qua­lity 90“, dann in neue­ren Ver­sio­nen auf „-qua­lity 82“ redu­ziert), sah das übli­cher­weise auch halb­wegs ansehn­lich aus, die Datei­grö­ßen hiel­ten sich mit durch­schnitt­lich weni­ger als 100 kB im Rah­men.

Mit dem moder­ne­ren Theme hiel­ten dann nicht nur etwas groß­zü­gi­gere Abmes­sun­gen son­dern natür­lich auch ein gewis­ses Maß an Respon­si­veness Ein­zug. Den Bil­dern ledig­lich ein paar zusätz­li­che Pixel spen­die­ren und „One size fits all“ für jedes Dis­play reicht da nicht mehr. Also lie­ber mal die neuen Bil­der mit aktu­ell 960 Pixeln etwas groß­zü­gi­ger dimen­sio­nie­ren als nötig, viel­leicht zahlt sich das ja bei der nächs­ten gro­ßen Umstel­lung noch mal aus; außer­dem sieht’s dann mit etwas Glück auch auf hoch­auf­lö­sen­den Dis­plays etwas weni­ger Scheiße aus (wobei man­che Retina-Dis­plays wohl­be­merkt ein viel­fa­ches davon ver­tra­gen könn­ten).

Jetzt muss ich also mit ziem­lich genau zwei­ein­halb mal so vie­len Pixeln pro Bild han­tie­ren. Das macht sich selbst­ver­ständ­lich in der Datei­größe bemerk­bar und so kommt der Wunsch auf, das Bytes/​Pixel-​Verhältnis etwas zu opti­mie­ren. Schließ­lich will ich wenn’s geht noch ein paar Jahre so wei­ter­blog­gen, ohne mei­nem (noch) ver­gleichs­weise güns­ti­gen Hos­ter mehr Geld abdrü­cken oder eine neue Hei­mat suchen zu müs­sen. (Auch wenn mich die Limi­tie­run­gen eines 08/​15 sha­red Webs­pace lang­sam ner­ven und ich zumin­dest mit ’nem ordent­li­chen VSer­ver lieb­äugle, bin ich doch gerade nicht wirk­lich in der Stim­mung für einen Ser­ver­um­zug.)
Außer­dem mag Google flott ladende Sei­ten und effi­zi­ent kom­pri­mierte Bil­der sind da ein gro­ßer Fak­tor (und denke ich dann an SEO und die ganze damit ein­her­ge­hende Bau­ern­fän­ge­rei, kommt mir gleich das Kot­zen… aber das ist noch­mal ein ganz ande­res Thema). Zu guter letzt muss ich dann noch ordent­lich Spei­cher­platz frei­hal­ten, etwa zum zwi­schen­spei­chern von Back­ups, die dann auto­ma­tisch per FTP auf einen Raspberry Pi bei mir Zuhause gescho­ben wer­den. Alles gute Gründe, ein wenig spar­sam mit dem Daten­auf­kom­men zu sein.

Meine Ziel­set­zung: Akzeb­ta­bles Bild­ma­te­rial mit einer durch­schnitt­li­chen Datei­größe von grob 100 kB pro Bild.
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Cheap Whine – Cheap Whine

Cheap Whine - Cheap Whine

Melan­cho­lisch-melo­di­scher Punk­rock mit Gara­gen­vibe auf dem Debüt einer Band aus Ottawa, bestehend aus Mit­glie­dern von Feral Trash, Cru­sa­des und Steve Ada­myk Band (the man him­s­elf!). Nach letz­te­rer klingt die Platte dann auch etwas, außer­dem auch sehr an Mar­ked Men/​Radioactivity, Red Dons und an alte Klas­si­ker á la Under­to­nes und Buz­z­cocks. Garan­tiert nichts neues unter des Sonne, aber die Songs über­zeu­gen und das alte Arsch­loch Punk kann durch­aus noch eine Platte davon ver­kraf­ten.



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