Happy Noose - Haunted
Die letz­tes Jahr erschie­nene EP Ama­gosa ließ mich schon ein wenig inter­es­siert auf­hor­chen, stand aber noch auf etwas wacke­li­gen Füßen was das Song­wri­ting anging. Der neue Kurz­spie­ler der Band aus Olym­pia, Washing­ton ist in der Hin­sicht ein gewal­ti­ger Sprung nach vorne und das ganze klingt etwa wie eine Ver­schmel­zung von Joy Divi­si­ons düs­te­ren Post­punk­wel­ten mit der Melo­diö­si­tät und trei­ben­den Ener­gie von Hüs­ker Dü oder Dino­saur Jr, viel­leicht auch etwas spät­ach­zi­ger-Sonic Youth. Viel­ver­spre­chend.

*edit*
Ich lese gerade, dass diese Songs der glei­chen Ses­sion ent­stam­men wie die Ama­gosa EP, mein Gefa­sel wegen Wei­ter­ent­wick­lung und so stellt sich damit als Quatsch raus. Komisch, denn ich finde nach wie vor dass
Haun­ted eine viel stär­kere, rei­fere Platte als ihr Vor­gän­ger ist.