Japan, 1972

Regie: Kazuo Ike­hiro

Blogathon 2010: Trail of Blood (Mushukunin Mikogami no Jôkichi: Kiba wa hikisaita)Ok, da müs­sen wir jetzt durch. Also: Gejag­ter und schwer ver­letz­ter Samu­rai mit düs­te­rer Ver­gan­gen­heit fin­det Zuflucht im Haus von gast­freund­li­cher Witwe. Samu­rai ver­liebt sich und lässt Fin­ger bei loka­len Yakuza lie­gen um unbe­hel­ligt hei­ra­ten zu dür­fen. Yakuza kil­len die Frau, Samu­rai übt Rache. Das war’s dann auch schon, so in etwa.

Also mal mit ein­fa­che­ren Wor­ten: wir haben es hier mit einem durch und durch mit­tel­mä­ßi­gen Chan­bara-Ver­trer zu tun. Hand­werk­lich durch­aus solide, aber frei von jeg­li­chen Über­ra­schun­gen.  Was soll man dazu schon gro­ßes erzäh­len, abge­se­hen von der kon­kre­ten Umset­zung? Die ist ganz brauch­bar. Es pas­siert genug in die­sem Film, um nicht total zu lang­wei­len, aber auch wenig, was einen vom Hocker rei­ßen könnte. Die weni­gen Action­sze­nen sind sogar rich­tig gelun­gen und machen Spaß. Von Sei­ten der Dar­stel­ler gibt es so einige Kitsch­dia­loge und den übli­chen „jetzt ist er wütend“-Ausflipper zu ertra­gen.

Es wur­den noch ein paar Sequels pro­du­ziert, viel­leicht nimmt die Reihe da noch an Fahrt auf, aber ange­sichts von soviel lazy wri­ting wie’s der erste Teil einem schon zumu­tet, hab ich nicht viel Lust, dem wei­ter nach­zu­ge­hen. Und auch nicht mal, einen ver­nünf­ti­gen Screen­shot zu erstel­len, wie ihr seht. 🙂

So, das war’s. Ein nicht sehr lan­ges Review für einen nicht sehr erwäh­nens­wer­ten Film. Kann man sich rein­tun, wenn man gerade nichts bes­se­res zur Hand hat.

Wer­tung: 5/​10